Über Feivel

... und plötzlich war er da ...

Feivel wurde am 05.12.2017 bei einer Züchterin geboren. Er war schon immer viel kleiner als seine Geschwister, aber leider wurde das so hingenommen.
Dann bekam Feivel in einer lieben Familie ein neues zu Hause. Bedauerlicherweise ist er mit nur ca. 8 Wochen zu früh von Mutter und Geschwistern getrennt worden. Zu dem Zeitpunkt war er nicht geimpft und hatte auch zur allgemeinen Untersuchung nie einen Tierarzt gesehen.
Kaum im neuen Heim angekommen stellten die neuen Besitzer Flöhe bei ihm fest und gingen am nächsten Tag zum Tierarzt. Er bekam ein Mittel in den Nacken getropft (Spot On) womit die Flöhe erfolgreich bekämpft werden konnten.
Einige Tage später musste er erneut zum Tierarzt. Nun hatte er mehrfach eine Art Anfall gehabt. Dies zeigte sich indem er unkontrolliert los lief, Urin verlor, am zittern und schreien war. Er wurde in diesen Situationen auch unberechenbar, kratzte und biss wenn ihm jemand während eines Anfalls zu nahe kam. Beim Tierarzt angekommen sah man erst mal eine Infektion der oberen Atemwege. Er war "verrotzt", hatte geschwollene Augen und es ging ihm auch allgemein sehr schlecht. Die Infektion bekam das Praxisteam aber schnell in den Griff. Die Anfälle blieben und kamen mindestens zwei mal in der Stunde. Es wurde schlimmer und Feivel ging es schlechter. Die Familie kam schließlich in die Praxis um Feivel einschläfern zu lassen. An dem Punkt beschloss ich ihn erst einmal mit zu mir zu nehmen. Die Familie mit kleinen Kindern konnte die Anfälle nicht mehr bewältigen. Für die Kinder wurde sein unkontrolliertes Verhalten bedrohlich und überall war Urin von ihm den er verlor wenn er wieder mal einen Anfall hatte.

Bei mir zu Hause stellte sich das Kätzchen genau so dar. Weiterhin bemerkte ich, dass er von Ohrmilben und einem Hautpilz befallen war. Als sei der Rest nicht schon genug... Zudem konnte er kaum selbstständig fressen. Das Trockenfutter bekam er nicht in seinen Mund und schob es im Prinzip nur mit der Nase vor sich her. Aus dem Napf war nach kurzer Zeit alles heraus und auf dem Boden verteilt. Aber kein einziges Bröckchen hatte er geschafft aufzunehmen. Bei dem Feuchtfutter war es fast genau so erfolglos. Er leckte lediglich daran was aber nicht reichte um viel davon in sein Maul zu befördern. Es kam der Verdacht auf, dass er deswegen eventuell nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wurde und vielleicht ja auch ein wenig unterzuckert war.
Ich begann ihm sein Nassfutter zu pürieren und ihn mir der Spritze zu füttern und tatsächlich wurden die Anfälle weniger. Zunächst... Denn bald kam trotz ausreichender Fütterung wieder ein Anfall nach dem anderen. An dieser Stelle fiel erstmalig der Verdacht auf einen Lebershunt. Bei einem Lebershunt treten die Anfälle meistens nach dem fressen auf. Dies war bei Feivel nicht der Fall. Unabhängig von der Fütterung kamen und gingen die Anfälle. Die Familie trat den Knirps an die Praxis ab.
Mit dem Verdacht auf Lebershunt fütterte ich ihn proteinarm und die Anfälle verschwanden. Die Diagnose wurde bald darauf durch die Kleintierklinik der Justus-Liebig-Universität in Gießen bestätigt. Eine Bestimmung des Ammoniak in seinem Blut war bunt möglich, da der Wert bereits so hoch war, dass das Labor ihn nicht mehr messen konnte. Die gute Nachricht jedoch: der Lebershunt bei Feivel ist operabel. Die veranschlagten OP-Kosten von 3.500 € stellen natürlich eine Herausforderung dar...

Deswegen nun diese Seite. 
Wir versuchen nun schnellstmöglich diese Kosten über Spenden abdecken zu können.
Auch jetzt kosten seine Behandlung, die Medikamente und das Spezialfutter schon einiges.

Bitte helft mit ihm die OP zu ermöglichen.